X to XYZ: das X-Element aus Beton

XYZ

X to XYZ

                                        

X to XYZ: das X-Element

2014
Wettbewerb: Anerkennung


Stuttgart & Graz

Concrete Design Competition

In Zusammenarbeit mit:

Nikolai Hanke

 

Ziel war es, ein einziges Element zu entwickeln, das vervielfacht eine große Vielfalt an Räumen erzeugt. Es sollte in allen drei Dimensionen erweiterbar sein – deshalb spielt die Verbindung der Elemente eine entscheidende Rolle. Das Ergebnis ist eine intelligente, ästhetisch anspruchsvolle Struktur, die statischen, konstruktiven und wirtschaftlichen Anforderungen gerecht wird.

X to XYZ: zwei weiße X-Elemente vor einer Betonwand

 1. Form 

Das Element entsteht durch die systematische Veränderung eines einzelnen Quaders. So entsteht ein effizientes, intelligentes Modul, das technisches Know-how und ästhetische Gestaltung vereint.

 2. Verbindung  

Eine schnelle, logische Montage braucht eine einfache Verbindung. Sie besteht aus positiven und negativen Pyramiden, die das Design klar halten und eine größere Auflagefläche für eine bessere Verklebung schaffen. Jedes Element trägt oben ein Viertel einer positiven und unten ein Viertel einer negativen Pyramide. Die standardisierte Verbindung beschleunigt die Montage und vermeidet Fehler. Vier miteinander verklebte Elemente bilden eine vollständige Verbindung – und ein großes X.

X to XYZ: Hände fügen zwei Elemente zusammen
X to XYZ: Verklebung der Elemente
X to XYZ: fertige Verbindung

 3. Parameter  

Über wenige Parameter lässt sich nahezu jede Form und Struktur erzeugen: durch Kippen und Biegen der Auflageflächen sowie durch Skalieren und Verschieben der Elemente in der Bezugsebene. Keine dieser Anpassungen verändert das monolithische, einheitliche Erscheinungsbild der Struktur.

 4. Umsetzung  

 

Mit robotergestützter Fertigung lassen sich viele unterschiedliche Elemente aus XPS schnell herstellen. Im Werk werden sie zu einem X verklebt und mit feinkörnigem Hochleistungs-Spritzbeton beschichtet. Ein eingebettetes Carbongewebe minimiert thermische Spannungsrisse und Schäden durch Stöße. Das Verfahren eignet sich ideal für hoch belastete Tragwerke.

X to XYZ: Industrieroboter schneidet ein Element aus XPS
X to XYZ: robotergestützte Fertigung, Schritt 4
X to XYZ: robotergestützte Fertigung, Schritt 3
X to XYZ: robotergestützte Fertigung, Schritt 2
X to XYZ: robotergestützte Fertigung, Schritt 1

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